– Meditation – Lebensweg und Spiel

 

– Menschen sind im Grunde meditative Wesen –

Wie wir die Meditation in unser Leben integrieren und gleichzeitig erkennen dass es unser natürlicher Seinszustand ist. Meditation ist BEWUSST – SEIN. Wir sind Bewusstsein. Genau Jetzt – beim Lesen dieser meditativen Einsicht über bewusstes Sein und dessen Ausweitung auf das gesamte Leben. Ein Leben in Meditation. Und Hier – von den Gedanken um mich herum und in meinem Wohnzimmer bis über alle Berge. Was die Meditation sein kann, welche Auswirkungen sie haben kann und wie wir mit ihr umgehen können.

Die Gehmeditation und bewusste Schritte auf unserem Lebensweg

Irgendwann ist jeder schon einmal mit Meditation in Berührung gekommen. Die Gehmeditation ist ein schönes Beispiel dafür. Dieses bewusste Gehen kann man jederzeit, auf die verschiedensten Weisen, praktizieren.

Die ersten Schritte als Kinder sind unsere ersten Gehmeditationen. Mit Vertrauen und voller Konzentration gehen wir spielerisch unseren Weg. Mit diesen ersten Schritten werden wir vom Baby zum Kleinkind. Jetzt als Meister, im Gehen von Schritten, ist der Zauber erstmal verflogen. – Doch die Zauberformel in Kürze lautet: Jeden Schritt wieder voller Bewusstsein, Achtsamkeit und Freude gehen. So werden wir zu richtigen Meistern und befinden uns auf dem Weg der Erleuchtung.

Wir erkennen wie einzigartig und wichtig jeder Schritt für uns ist, wie weit wir es schon geschafft haben und wieviele Wege das Leben bereit hält. Unser kompletter Lebensweg kann zur Meditation werden. Sollten wir hier und da noch versteift oder verkrampft auf einem dieser Wege gehen, hilft es dieses bewusste Gehen von Lebensschritten wie ein Spiel zu begreifen. Dann kann es bewusst und unbewusst zum kostbarsten, wunderschönsten und phantasievollsten Spiel deines Lebens werden. Diese Meditation bringt dir den Atem.

Kurzer freier Lauf in Gedankenmeditation:  Meditation ist, im Bewusstsein der Zusammenhänge, alle unsere Schritte achtsam zu setzen, wie unseren aller ersten, nur viel weiser, anmutiger, auch spielerisch und – sehr wichtig – voller Lebensfreude.

Meditation findet seinen Weg in unsere Lebensbereiche

Das vielfältige Angebot an Meditationstechniken heute begeistert mich. Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind – Meditation wieder in all unsere Lebensbereiche eintreten zu lassen. Am allermeisten erfreut es mich, wenn ich sehe wie Meditationen in Kindergärten und Schulen praktiziert werden. Einer der wichtigsten Schritte für uns alle, auch als Basis für ein erfülltes Leben – einfach wunderbar. Beeindruckt war ich auch von einem Video, indem ein mutiger Mann Kissen mitten in einer belebten Innenstadt auslegte mit einem Schild – Meditation for Free – Er hat den ganzen Tag einfach da gesessen, meditierend und die verschiedensten Menschen haben sein Angebot dankbar angenommen und wahrgenommen, sich zu ihm gesetzt und haben mit meditiert.

Jeder dieser Wege ist unendlich wertvoll. Es sind bewusstseinserweiternde Wege. Egal ob beim Lesen eines Buches über Meditation oder in einem Meditations-Kloster. Es ist immer das gleiche Ziel – Ankommen auf einer höheren Frequenzebene. Im Grunde kann man sich einfach ständig an diese höhere Frequenz anschließen. Wir können uns in der Praxis zum Beispiel folgendes in Erinnerung rufen: – In jedem Augenblick haben wir die Möglichkeit das Leben meditativ, achtsam und im vollen Bewusstsein zu erleben –

Diesen Zustand zu erreichen ist einfacher als man zunächst meint. Ihn zu halten scheint Vielen als unmöglich. Aber an dieser Stelle möchte ich alle dazu einladen selber zu forschen und Wege zu finden. Bis wir feststellen, dass man sich auf dieser Suche bereits auf einem Weg befindet und die hohen Frequenzen auf allen diesen Wegen sind. – Mit jedem Schritt weiter kommen wir auf einer höheren Bewusstseinsebene an –

Neben der individuellen Meditationsforschung sind klassische Praktiken wichtige Erfahrungsquellen, die man unbedingt mit einbeziehen sollte. Hauptschlüssel ist die bewusste Atmung. Durch sie finden wir zu diesem Moment im Hier und Jetzt. Dieser Moment ist die Tür zu allen anderen Momenten.

Meine ersten Erinnerungen mit klassischen Meditationen waren zum einen in der Grundschule im Theaterunterricht und die Entspannung nach einem dieser witzigen Aerobic Videos aus den 80er Jahren. Dabei habe ich erkannt wie Meditationsübungen aus dem Theater die nötigen Voraussetzungen schaffen sich auf das Spiel einlassen zu können. Während eine Entspannungsübung nach einem Training oder getaner Arbeit den verdienten Ausklang bringt.

Atmung – Leben in Meditation

Zugang zu Allem finden wir immer im Hier und Jetzt. Unsere Atmung ist dabei unsere größte Hilfe.
– Beim Einatmen, Ausatmen sowie dazwischen finden wir immer in die Meditation durch eine bewusste tiefe Atmung –

Eine Ausatmung bedeutet vor allem ein Loslassen, die Einatmung ein Ankommen und dazwischen die Magie des Lebens.
– Alle Schritte achtsam, entspannt und in Liebe –

Ich persönlich fange meine Meditationen immer mit einer Ausatmung an:

Erster Aussichtspunkt vor Beginn – Ausatmung

Als Lebensbeispiel für eine Ausatmung möchte ich hier gerne näher auf das Ritual aus meinem Grundschultheater eingehen. Und so ging es los: erst kurz auspowern und die ganze physikalische Energie in uns auf alle uns erdenklichen Weisen rauslassen. Hauptsache es macht Spaß und überflüssige Energie findet seinen Weg raus. Danach hinlegen und mit der Aufmerksamkeit in einer An- und Entspannungsübung komplett im Körper und Hier und Jetzt ankommen, um weiterführend das Bewusstsein auf die Atmung zu lenken. Vollkommen im Selbst-Bewusstsein sind wir zu einem inneren Phantasieausflug übergegangen. Unsere Lehrerin hat so wirklich schöne Ausflüge mit uns unternommen –  vielen Dank an dieser Stelle an meine Grundschullehrerin für diese wertvollen Kindheitserfahrungen. Nach dieser schönen Einleitung waren wir bereit uns vollkommen auf das Spiel einzulassen – entspannt und frei.

Dieses Ritual kann man unendlich vielfältig übertragen und abändern. Es geht darum sich zu erden, alles Alte raus- und loszulassen und sich einen Überblick zu verschaffen, um sich bewusst und frei auf Neues einzulassen…

Highlight ohne es zu merken – Dazwischen

Der Augenblick zwischen Ein- und Ausatmung wird gern wie eine Tür gesehen die immer wieder auf und zu geht. Dieser sehr sensible Moment ist die Grenze zu Allem. Von Innen und Außen, hier finden wir das Spiel und werden uns unserer Unendlichkeit bewusst. Etwas war vorher da und danach wird auch etwas da sein auf beiden Seiten. Eine Rose wird später zu Kompost und Erde woraus wieder eine Rose wachsen kann – eine kleine Unendlichkeit. Jeder Moment ist einzigartig und gleichzeitig unendlich. Mitten im Leben stehend befinden wir uns für einen Wimpernschlag in unserer eigenen Uraufführung und haben immer alle Möglichkeiten der Unendlichkeit zur Verfügung.

Ich empfehle an diesem magischen Punkt, mitten im Spiel: – immer wieder durchatmen – auf unser Bauchgefühl hören – einen individuellen Ausgleich von An- und Entspannung finden – lernen uns selber zu achten, unser Gegenüber zu achten und in Liebe, Mitgefühl, mit großem Verständnis die Grenzen klar selber zu setzen. Wir können uns Alle gegenseitig Hilfe geben und annehmen, aber jeder Mensch hat einen freien Willen, dem er sich bewusst sein darf. – Unser freie Wille ist unser Höchstes und Heiligstes – Jeder darf voller Vertrauen in seine Verantwortung gehen, gegenüber sich selber aber auch immer dem Gegenüber, der dein Nächster ist, der wiederum mit dem nächsten verbunden ist – also gegenüber allem –

Was das Spiel auch bietet und zeigt, es gibt eine Wahl. Manchmal voller Anspannung und den Atem durchgehend angehalten, verpassen wir die Highlights und verlieren uns in Unnötigem. Wir dürfen uns jederzeit viel mehr tiefe Atemzüge gönnen. Mindestens nach jedem innerlichen Lebensschritt, egal wie winzig oder überdimensional dieser Einem erscheint. Dabei kann man dieses magische Spiel mit seinen wunderschönen innerlichen und äußerlichen Aussichten genießen.

Ankommen und neu beginnen –  Einatmen

Einatmung: In unserer Mitte ankommen und sich in Ruhe alles aus der Adlerperspektive anschauen. An dieser Stelle empfehle ich das Fliegen zu genießen und auch auszunutzen. Von allen Seiten betrachtend auch den ein oder anderen Sturzflug zu wagen für spannende Gegenüberstellungen. So kann man auch die überraschendsten und interessantesten Zusammenhänge erkennen. Dieser Moment gibt uns auch die Möglichkeit alles nochmal bewusst aufzunehmen und damit Eins mit Allem zu werden. Dieses intensive Hineinfühlen kann einen weiterführend in viel weitere ungeahnte Höhen bringen. Das Spiel geht so direkt weiter.

In die eigene Mitte kommen, heißt im Herzen ankommen. Hier ist man zu Hause und kann zu jeder Zeit, auch bei den stärksten Stürmen, Kraft schöpfen. Ein Raum der unendlich viel Platz einnehmen darf.

Ein schöner Rat, den ich ein wenig ergänzt habe: Lebe dein Leben wie einen Film, den du dir immer wieder gerne anschauen möchtest. Es sollte der schönste Film deines Lebens sein. Oder die schönste Serie, aber nicht so eine mit künstlichen und unnötigen Dramas. Diese Serie ist eine Sinfonie, bei jeder Folge atmen wir vorher aus – lassen alles los, dann nehmen wir bewusst am Spiel teil und atmen dann wieder ein – kommen in unsere Mitte. So bewegen wir uns auch fortwährend weiter, innerlich und äußerlich gehen wir so unsere Schritte.

Meditation für das Große und Ganze

Mittendrin stehend ist alles rück- und überblickend unglaublich wunderschön und genial. Für jeden Menschen auch unbeschreiblich einzigartig, aber mit Garantieschein, dass alles einen höheren Sinn hat, dem wir vertrauen dürfen. Fortwährend unsere Achtsamkeit schulend, gehen wir meditative Schritte und beginnen unser Leben auf einer höheren Frequenzebene. Hier angekommen können wir die nächsten Schritte gehen, Verantwortung für unser Leben übernehmen und die Welt mit Liebe und Mitgefühl neu gestalten. In der Meditation kommt die Erkenntnis, unser Bewusstsein ist mit allem verbunden und wir sind die Schauspieler und Regisseure dieser Welt.

Der Flügelschlag eines Schmetterlings soll so viele Auswirkungen haben, dass es schon gar nicht mehr erwähnt werden sollte, was ein kleiner Lebensschritt bewirken kann. Jeder von uns hat die Fähigkeit Berge zu versetzten. Auch die inneren Berge sollte man dabei nicht unterschätzen. Wie viele ungesehene Wunder begegnen uns täglich und sind auch in unserer Menschheitsgeschichte zu wenig beachtet? Jeder Mensch hat eine so einzigartige und wertvolle Sichtweise auf unsere Welt. All diese Weltansichten existieren gleichzeitig. Sie sind Spiegelbild und Ausdruck des Großen und Ganzen.

Im Bewusstsein des Bergversetzens 

CHo